09.06.2009

auf den mund gefallen

nicht immer, wenn man den mund aufmacht und etwas sagt, hat man auch etwas zu sagen. beispiele hierfuer gibts genug. vom lamtieren uebers wetter ueber dsds bis hin zu minimaldialogen wie "und, wie?" - "jo. alles fit. selbst?" "jo. danke". "gut." "noch was vor?" "noe. nicht wirklich. selbst?" "och noe." "also, dann, ne. muss leider los." also dialogen, bei denen die beteiligten denken, "herrschaftsseitn, hoffentlich geht dieses unnoetige geblubbere mit dieser person schnell vorbei, damit ich schnell nach hause komme, um in ruhe dsds zu kucken".


gleichzeitig ist es auch oefters so, dass jemand den mund aufmacht und etwas sagt, ohne dass man auch nur im ansatz versteht, worum es eigentlich geht. beispiele hierfuer gibts ebenfalls genug, und ein voellig willkuerliches gibts es hier.
ich muss gestehen, dass ich mir wirklich muehe gegeben habe, und mir die meldung mehrmals durchgelesen habe und mich zusaetzlich noch auf der website umgesehen habe. aber - ich raffs nicht. wo bleiben die fakten, fakten, fakten (h. markwort)? was fuer spenden, wo kommen die her, an wen sollen sie gehen? leute, es macht keinen sinn, was zu schreiben, was man nicht kapiert. meine und keine sind auch ein unterschied. und was aussieht wie ein tippfehler, schreckt direkt ab.
wurde hier vielleicht etwas gesagt, was nicht zu verstehen ist (falls es erwaehnenswert waere, was ich nicht beurteilen kann, weil ich es nicht verstehe. da beisst sich doch die katze in den schwanz.)? wurde hier vielleicht was zusammengeschraddelt, weil die agentur nun jetzt ja doch schon laenger im underservice ist und damit mal wieder was rausgehauen wird? und wurden hier vielleicht die basisregeln des pressemeldungschreibens grundlegend missachtet? ich sag mal - ja. die einfache und ganz leicht verstaendliche antwort auf jede dieser fragen. setzen, mund halten, sechs.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen