22.01.2009

aua aua aua aua das tut weh

kann sich jemand an den song von den zitronen erinnern? egal. tut gar nix zur sache. was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich eben dieses kleinod aus dem www gefischt habe:
Debütroman "... und ich bekam ihn doch" von Nora E. Krämer - eine romantische, witzige und wahre Liebesgeschichte


Das Leben schreibt die besten Geschichten (ach ja). Die Wiener Neoautorin (bitte was?) Nora E. Krämer (bitte wer?) hat das mit ihrem Erstlingswerk "... und ich bekam ihn doch" unter Beweis gestellt. Authentisch erzählt sie auf 245 Seiten ihre packende Liebesgeschichte (muss ja ziemlich packend sein, wenn sie 245 seiten damit fuellen kann). Die Eroberung ihres Traummannes wird in berührender und witziger Sprache erzählt (wie witzig. wie niedlich.). Dabei galt es einige Hindernisse zu überwinden (ui. ach ne.): So war "dieses Prachtexemplar" - wie die Autorin ihr Objekt der Begierde nennt -nicht nur ihr Chef (hier koennte einkomma fehlen) sondern auch noch verheiratet (da bleibt ihr ja nix erspart). Dennoch gelang es ihr (hier fehlt ein komma) ihn langsam, aber bestimmt zu erobern (wie spannend). "Der Impuls zu Schreiben (schreiben hier bitte mit kleinem s) kam von zwei wunderbaren Frauen, die ohne zu zögern ihre Männer ins Nirwana schickten (tschoe mit oe), sobald die sich nur kleine Schnitzer erlaubten. Mein Ansporn ist und war (hier fehlt ein komma) sich doch ein wenig in Geduld zu üben und einer Beziehung Zeit zu geben (was ein tipp, danke doktor sommer aeh frau berger aeh kraemer). Was allerdings nicht ausschließt (hier fehlt schon wieder ein komma) notfalls auch die Grenzen deutlich zu machen (wie macht man das? einen zaun bauen?)", erklärt Nora E. Krämer (danke fuer die erklaerung). Dieser Grundsatz (was fuer ein grundsatz?) wird in "... und ich bekam ihn doch" mehr als deutlich (na zum glueck).

das ist ja an sich schon eine richtig fiese einleitung. richtig finster wird dann aber die leseprobe.

"…die Katastrophe Nummer eins…
Tja, wie es der Teufel so wollte, rief Blondie die Tage darauf im Büro an und wollte Ihren Gatten sprechen, und ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, sie weiterzuvermitteln.
…Schlag in die Magengrube (ich wechselte meine Gesichtsfarbe von zartrosa auf frisch gestrichen)… Atemnot, Herzflimmern…schwerste Infarktgefahr stellte sich bei mir ein.
Ein fürchterliches Gefühl machte sich in mir breit - noch dazu: Ich musste höflich sein und meinen Job machen."

abgesehen davon, dass blondie ihren und nicht meinen sprechen wollte (immer alles klein schreiben, dann passieren zumindest da keine fehler) und ich nicht weiss, wie ein frisch gestrichenes gesicht aussieht (bestimmt witzig - ich hab mal eine kuechenwand in aubergin gestrichen, das sah prima aus), dachte ich immer, dass sich die gesichtsfarbe wechselt und man sie nicht aktiv wechseln kann (blondie ruft an - klick - jetzt bitte aubergin). aber stammel schwitz panik bekomm - vielleicht bin ich ja nur verklemmt. und die neoautorin hat recht. muss sie ja, denn das buch gibts schon seit august 2007 und ist ganz locker in der top-einemillion der bestverkaufter buecher auf amazon.

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